12 Tage westliche Alpen

 
 Willkommen auf meiner Motorrad-HP


Hier sind die meisten der "Col`s" mal (der zeitl. Reihenfolge nach) aufgelistet, (bei 3 hab ich nicht angehalten, sind nicht "fotofiert" und 2 davon sind auch nicht aufgelistet) die ich im Laufe der 12 Tage durch die westliche Alpenregion ueberfahren habe, die letzten sind dann noch auf dem Heimweg in den Vogesen "mitgenommen" worden.
Einige davon sind mit 2 oder 3 Sternchen versehen, d.h. die habe ich dann auch 2x oder 3x komplett "ueberfahren", will heissen .....ganz ruff unn ganz runner (Erklaerung:) ist hessisch und heisst soviel wie ... den ganzen Berg hinauf und auch wieder herunter
Der St.Bernhard mit 2473 m war der erste Zweitausender, mit dem ich es zu tun bekam und der Galibier mit 2645 m der letzte; aber es sollten noch Einige dazwischen liegen.
sollte der ein oder andere Schreipveler drin sein, bitte ich um Nachtschicht aeaeaeaeaehhh Nachsicht!
Die Region der westlichen Alpen in der Schweiz, in Italien und hauptsaechlich in Frankreich war schon seit laengerem als Ziel fuer ne Mopped-Tour ausgewaehlt, da ich mir nach einem Bericht in einer Motorrad-Zeitschrift sicher war, daß das mein naechstes Ziel wird. Anschl. sollten noch 5 Tage übrig bleiben um etwas durchs Vercors zu touren. SOLLTEN!!
Da es aber in der Gegend um Bourg St.Maurice, Briancon, Jausiers zuuu schoen ist, um dort schnell wieder zu verschwinden, muss das Vercors also warten bis 2013 oder xx14!
Das Wetter waehrend der gesamten 12 Tage war super! Bestens geeignet um mit dem Mopped in den Bergen rumzufahren; nur in Nizza war es eeeetwas zu warm!!, daher haben wir es auch vorgezogen, nach nem kleinen Imbiss in einer kuehleren Seitenstrasse und der anschl. aetzenden Hauptstrasse in Richtung Cannes uns wieder in die Berge Richtung Jausiers zu verziehen.
Mont Crosin
Col de Pontins
Jaunpass
Col du Pillon
Col de la Croix
Col du Lein
Col du Tronc
Col des Planches
Col du gr. St.Bernhard
Col du pt. St.Bernhard
Cormet de Roselend
Col de Meraillet
Col du Pre
Col des Saisies
Col des Aravis
Col du Marais
Col de l´Epine
Col de l`Iseran
Col de la Madeleine
Col du Mt. Cenis
Colle delle Finestre *
Col d`Izoard
Col de Vars **
Col de la Bonette ***
Col d`Allos **
Col des Champs
Col de la Cayolle **
Col de la Bonette
Col St. Martin
Col du Pilon
Col de Val Ferriere
Col de la Faye
Col de Luens
Col d`Allos
Col de Larche
Col de la Lombarde
Col de la Couillole
Col de la Cayolle
Col de Vars
Col du Lautaret
Col du Galibier
Col du Telegraphe
Col de Faucille
Col de la Savine
Le Markstein
Hohneck
Col de la Schlucht
Collet du Linge
Col du Wettstein
Col du Calvaire
Col du Bonhomme
Col du Pre de Raves
1227m
1111m
1508m
1546m
1778m
1658m
1606m
1411m
2473m
2188m
1968m
1605m
1703m
1650m
1498m
 843m
1012m
2770m
1746m
2083m
2176m
2360m
2109m
2802m
2250m
2080m
2326m
2802m
1500m
 782m
1169m
 984m
1054m
2250m
1991m
2350m
1678m
2326m
2109m
2058m
2645m
1566m
1323m
 991m
1183m
1363m
1139m
 976m
 880m
1134m
 949m
1005m

Montach 06:30 Uhr!:    der Wecker klingelt ;-( ; die Straße ist noch klatschnaß vom Regen; also erst mal tiiiieeef durchatmen und nochmal ins Bettchen verkrochen, denn schließlich hab ichs ja nicht eilig. EINE Rast bis Freiburg muss sein
08:00 Uhr! der Wecker ist unbarmherzig aber die Straße so gut wie trocken; also gut, dann heißt es doch: gleich gehts los. Und tatsaechlich. Punkt 9 Uhr fahr ich mit m Mopped aus der Garage Richtung A5, um die ersten 300 km bis Freiburg hinter mich zu bringen.
Bei Muehlheim-Neuenburg gehts ab Ri Frankreich. Altkirch, Feldbach heißen die ersten Anhaltspunkte, bis es dann ueber die kaum zu erkennende Grenze in die Schweiz Ri Delemont geht.
willkommen im Fraenkli-LandHier faengt aber auch der Fahrspaß sofort an; die Straße ist genau das Richtige nach ner Autobahnfahrt; schoene "geschwungene Geraden", wie ich es nenne, reihen sich im engen Tal aneinander und es gibt etliche km Fahrspaß pur. Moutier, Court, Tavannes, abbiegen nach Tramelan um dem Mont Crosin einen Besuch abzustatten und den ersten Pass der Tour mitzunehmen. St.Imier, Col de Pontins, Vue d`Alpes und Neuchatel heißen die Stationen bis 17 Uhr.
in der Ferne ist das Ziel des Tages zu sehenEtwas Zeit zum fahren bleibt noch und so schlage ich Richtung Ins, Murten und Fribourg ein, um anschl in Duedingen mal nach nem Zimmer zu fragen. 95 Fraenkli, wenn ich mich nicht verhoert habe; stolze Preise sind hier angesagt, also weiter. Die naechsten beiden Beherbergungsbetriebe sind voll belegt, aber die aeusserst nette Bedienung im letzten Hotel gibt mir ne Adresse eines Bed and Breakfast Bauernhofes in der Nachbarschaft, wo ich auch knapp 3 min spaeter ein Zimmer beziehen kann und wo die Ville ein Plaetzchen in der Scheune findet, neben dem riesigen Traktor des Bauern;
raus aus den Moppedklamotten, duschen und dann die paar m zu Fuß zurueck zum Hotelrestaurant um ganz vorzuegliches Roastbeef zu essen und sich das Bier des Tages zu genehmigen. Um 21 Uhr ist dann Feierabend, was mich betrifft, da es doch recht anstrengend iss, den ganzen Tag auf dem Bock zu verbringen.

Dienstach:   B&B war bequem die Nacht 09:00 Uhr Fruehstueck bei herrlichstem Wetter mit Blick auf die Berner Alpen, dann Mopped satteln, und 09:45 Uhr .... ab geht die Ville.
Zuerst wird Richtung Bulle eingeschlagen, dann heisst es Charmey, Jaun und Jaunpass, Reidenbach, dann ab ins Simmental, Zweisimmen, Saanen, Gstaad, Gsteig, Col du Pillon und in Les Diablerets natuerlich zum Col de la Croix.
noch einige Schotterpisten Bex, St.Maurice, Martigny und dann auf dem kuerzesten Weg zum gr. St.Bernhard waer zu einfach! Erst nochmal nach Fully u Saillon, um dann von Saxon aus ueber wunderschoen geschwungene Straesschen den Col du Lein, Col du Tronc und den Col des Planches zu ueberqueren und in Sembrancher bzw in Orsieres wieder auf die "normale" Route zu gelangen. Ein wirklich lohnenswerter Abstecher, der gut zu fahren ist, sagenhafte Ausblicke bietet und nur ne knappe Std Zeit kostet. wird ja auch Zeit, mittlerweile bin ich hier unn da rum gebummelt und es ist schon 14 Uhr; also nix wie rauf auf n grossen St.Bernhard. Aber was iss das!!! Richtung Italien GESPERRT; gibt aber hier in der Gegend nur die Moeglichkeit.
Kann ja wohl nicht sein. Aber einfach mal ignorieren heisst die Devise, ich kann ja kein .... was auch immer hier gesprochen wird, schweizerisches Franzoesisch ist es glaube ich. Also weiter "de Berch hoch". Doch vor der ersten "Galerie" hat mich das unverstaendliche schweizerische Franzoesisch eingeholt. Die Schranke ist geschlossen, alle moeglichen Anzeigen stehen auf ROT unn nix geht mehr.

Kann doch nicht moeglich sein, daß da nicht irgendwo noch n bisschen Platz ist fuer n Motorrad. Kunst am Strassenrand Also vorbei an der wartenden Kolonne .... weil,....hinten anstellen geht ja nicht, da steht schon einer ;-))   ) u vorne bei dem "Zustaendigen" gefragt, .... soweit es die Franzoesischkenntnisse zulassen..... ob nicht wenigstens Motorraeder durchfahren koennten?! Ein "o lala" und eine wilde Gestikuliererei beginnt und dann kommt ein "Allez" aus seinem Mund und er quatscht irgendwas in sein Walkie-Talkie. Bevor er sichs anders ueberlegt, bin ich und 5 andere Mopped-Fahrer, die sich mittlerweile auch vorne angestellt haben auch schon an ihm vorbei. Kurz bevor es zum "Col" abgeht dann nochmal ein Halt und fragende Gesichter der Bauarbeiter. Ein wortkarges "Col?" verstehe ich noch und auf mein Nicken laesst er mich passieren, allerdings machen die Baufahrzeuge in Richtung Tunnel nicht gerade Hoffnung auf ein baldiges durchfahren der Roehre fuer die wartende Autokolonne. (aber das soll mich erstmal weniger interessieren)
grosser u kleiner St.Bernhard.
So fahre ich endlich der ital. Grenze ueber den Col du grand St Bernhard entgegen, halte mich oben nur fuer die obligatorischen Fotos zum "Paesse sammeln" auf, da dort mindestens ne Hundertschaft an Touris rum rennt und schon gehts weiter Richtung Aosta, wo sofort Courmayeur und der Col du petit St. Bernhard angesteuert wird. Die Fotostopps werden mehr, denn was man einmal im Kasten hat, hat man und mittlerweile ist es schon wieder 19 Uhr, als ich mich auf den Weg ins Tal Ri Frankreich und Bourg St.Maurice mache, wo ich mir ne Unterkunft suchen will.

Eigentlich hatte ich ja vor, noch etwas weiter Ri Sueden zu gelangen, .....EIGENTLICH, ...... aber 987 km in 2 Tagen mit solchen Passagen reichen selbst mir und als ich auf halber Hoehe bei der Abfahrt in Richtung Seez ein "Chambres et Table d`Hotes" Hinweis lese, habe ich 2 min spaeter ein Zimmer fuer die Nacht oberhalb von Seez mit einem super Ausblick auf Bourg St.Maurice. Schoener kann ein Tag nicht zu Ende gehen, ein Glas Rotwein auf der Terrasse bei herrlicher Ruhe und dazu der hinter den Bergen versinkenden Sonne zuschauen.
Mittwoch:    08:30 Uhr Fruehstueck mit ueber 20 versch. Sorten von Marmelade u Honig sowie 5 Kaesesorten, dazu Kaffee so lala. 09:30 Uhr Abfahrt. Erstmal durch Seez zur D902 (die dann irgendwie zur D925 wird?! ) zum Cormet de Roselend ,
am Lac de Roselendetwas am Lac de Roselend mit nem Fotostopp bei der Chapelle de Roselend vorbei, ueber die Staumauer, Col de Meraillet, Col du Pre nach Areches und Ri Beaufort einschlagen, kurzes überlegen am Abzweig ... entweder die D925 nach Albertville oder die D218B nach Notre Dame de Bellecombe?! Da aber in dieser Richtung der Col des Saisies liegt, gehts also zur D218B durch N-D-de Bellecombe und ueber die schoen zu fahrende D909 mit dem Col des Aravis nach La Clusaz. (Einer der vielen Col de la Croix.... diesmal ist es der "Fry", bleibt links liegen), da die Uhr unbarmherzig ihre Runden dreht.
Die D909 bietet schnelles vorwaertskommen bis Thones, wo ich auf die D12 wechsle, den Col de Marais ueberfahre und schliesslich zur "jeden Tag mindestens eine Umleitung" komme. Aber auch heute ist es eine Umleitung, die sich als "wertvoll" erweist, was Wegefuehrung und Fahrbahnbeschaffenheit angeht, denn ich komme so noch ueber den Col de l`Epine der mit Sicherheit mehr zu bieten hat, als die gesperrte D12.
Die wunderbar anzuschauede Strecke zum Col des Arpetta verkneife ich mir, da es ne "Sackgasse" ist und ich also auch die ganzen ca 50 Kehren wieder zurueck muesste, was "ne Zeitlang" dauern duerfte. Schade, aber es kommt ja noch was ;-))
Also dann ueber Ugine u Albertville zur N90 bis Moutiers,.......ohne den Abstecher nach Valmorel, Val Thorens oder Meribel und Courchevel mitzunehmen, was wirklich weh tut, aber auf dem Rueckweg nach Seez ueberkommt es mich doch nochmal und der "kleine Abstecher nach Aime Le Plagne muss einfach sein. Sind ja schliesslich nur knappe 20 km, also insgesamt 40, da es wieder mal ne "Sackgasse" ist, aber die 21 Kehren sind allererste Sahne, sowohl rauf als auch runter. aber war ja auch mal Austragungsort von irgendwelchen olympischen Wettbewerben, dementsprechend sind die Strassen und Kurven ausgebaut
Zurueck in Aime goenne ich mir den TAE (...hat nix mit Telekommunikation zu tun ;-) sondern ist der TagesAbschlussEspresso) und gondele dann die restlichen 20km bis hinter Seez, um es mir auf der Terrasse mit Blick auf B-St-M bequem zu machen und den Tag ausklingen zu lassen.
abendlicher Blick auf Boerg St.Maurice Mal schaun, ob morgen Col d`Iseran, Colle delle Finestre, Col du Lautaret und Col du Galibier moeglich sind.
Donnerstach:    Nach dem Fruehstueck geht es zuerst Richtung Val d`Isere und Col d`Iseran, der wunderbar zu fahren ist und wo man natuerlich auch beim Table du Observation nicht ohne Halt vorbei fahren kann, da man von dort den besten Rundum- und Ausblick auf die Berge hat. Man muß allerdings vom Mopped runter u 3 min zu Fuß dorthin laufen, was wohl manch einen daran hindert, diese wirklich tolle Aussicht zu genießen. (zumindest haelt von den ca 20 Moppedfahrern, die inder Zeit dort vorbei fahren, keiner mehr an)
Oben am Iseran angekommen, sieht man eine Kirche, ein Denkmal und den steinernen Wegweiser, der wohl schon etliche Jahre auf dem (steinernen) Buckel hat. Es werden natuerlich die Fotos gemacht und dann gehts auch schon wieder auf unspektakulaerer Streckenfuehrung mit ein paar Kurven und wenigen Kehren, aber gutem Belag nach unten, um in Lanslebourg vor der Entscheidung zu stehen: die D1006 oder doch lieber die D1006 ?! also ich meine ..... entweder Modane und dann bei St.Michel de Maurienne zum Col du Galibier,
o d e r     a b e r     die D1006 in Richtung Susa ueber den Col du Mont Cenis zum Colle delle Finestre,
nun folgt das Highlight, ....was ich aber noch nicht weissder mir schon ne ganze Zeit im Kopf rum spukt. Ich entscheide mich also fuer den Mont Cenis, der wunderbar zu fahren ist, was Fahrbahnbeschaffenheit u Kurven angeht und bin wohl der Meinung, das geht beim Colle delle Finestre so weiter, aber zuerst muss ich in Susa mal den "Einstieg" finden, was allerdings mit der Michelin-Karte 333 und dem Massstab 1:150000 nicht allzu schwierig ist.
Auf ein Navi verzichte ich bewußt, da ich manche der in den beiden letzten Tagen gefahrenen Strecken dann nicht "mitbekommen" haette. Aber wie an den Bildern unschwer zu erkennen, habe ich den "Einstieg" dann doch gefunden und nach diversen Schildern mit Durchfahrtverboten und sonstigen Warnungen irgendwas von Oktober bis Mai war dort zu lesen gings dann richtig los. Der Belag ist wirklich vom feinsten und auch die ersten 20 Kehren oder so sind fahrerisch lohnenswert; wie gesagt,..........DIE ERSTEN 20 zumindest.
Dann folgt, nenne ichs mal "Naturbelassener Untergrund", der teilweise auch noch geschottert ist; aber bei trockenem Wetter durchaus ohne groessere Probleme....auch mit der Deauville.... machbar ist, zumindest nur mit Gepaeck beladen, ....... wie das Ganze mit Sozia aussehen wuerde, vermag ich nicht zu sagen, kann mir aber vorstellen, ;-( ...geht nicht ganz so gut Bei 2 Kehren krieg ich im wahrsten Sinne des Wortes die Kurve nicht und muss etwas zuruecksetzen, hab wohl daran gedacht, was passiert wenn ich hier die Kurve nicht kriege?!
Aber nach endlos erscheinender Zeit taucht ganz unverhofft der Gipfel des Colle delle Finestre auf und mir ist irgendwie noch waermer, als die ohnehin schon hohe "Aussentemperatur". Mein erster Gedanke als ich oben bin "den Colle di Tenda werd ich schoen bleiben lassen", da ich mir den fuers Wochenende vorgenommen hatte und der soll ne Stufe schwieriger sein. NICHT MIT DER VILLE!
Anm: Nachdem ich im Sept 2015 auch den Colle di Tenda endlich mal gefahren bin, ..... also schwieriger ist da mal grad garnix
Hier oben erfrische ich mich erst mal etwas am Brunnen, verweile einige Minuten erfurchtsvoll in Anbetracht der erbrachten Leistung da die Auffahrt doch ganz schoen Anstrengung gekostet hat, was Konzentration und Handling des Moppeds angeht. die Strecke hier hoch war, was Schotter und Steigung angeht, bisher sozusagen mein Highlight; wenn ich das vorher gewußt haette, ich glaube, ....... ich waer trotzdem hoch ;-))   .
Die Abfahrt auf der Suedrampe ist komplett geteert und am Einstieg zur AKS mache ich nur nen Fotostopp und wuerdige diese Trial-Strecke keines Blickes. (die "Strasse" besteht aus Fussball grossen Loechern und Steinen, die den sogenannten "Belag" bilden) In Cesana dann sinds noch knapp 7 oder 8 km und Frankreich hat mich wieder, wobei ich den Col de Montgenevre mit 1860m irgendwie ueberhaupt nicht mitkriege, da eine Horde versammelter Polizisten meine Aufmerksamkeit in Anspruch nimmt, daß ich fuer rechts u links gar keinen Blick uebrig habe. Aber da ich hier nicht schneller unterwegs bin, als die Polizei erlaubt, .....laß die mal ruhig da stehen; ausserdem habe ich ja vom Colle delle Finestre noch einiges gut, man durfte ja schneller als die 10km/h fahren, die ich teilweise auf dem Tacho hatte, .........oder kann man das nicht gegeneinander verrechnen   ;-)   ?! Aber die Wirklichkeit hat mich in Briancon schnell wieder eingeholt, Verkehr zur besten Feierabendstunde, also nix wie durch und so schnell wie moeglich weiter auf der gut zu fahrenden N94.
Am Ortsende mache ich kehrt und fahre in die Stadt zurueck, da ich eigentlich keine Lust mehr habe, heute noch mehr km zu fahren. Wegen eines Stau biege ich am "Casino" ab und "gucke da", ein kleines Hotel lacht mich geradezu an. Absteigen, nach nem Zimmer fragen und absatteln geht alles innerhalb kuerzester Zeit und die kalte Dusche ist kurz darauf Wirklichkeit. Anschl. noch n kleiner Spaziergang durch Briancon mit nem "doppelten TAE" und anschliessendem Geplauder vorm Hotel mit ner Gruppe Mainzer Mopp-Fahrer. Gg 21 Uhr iss der 08.09.2011 dann Geschichte.
Freitach:   Da die Horde Mainzer Moppedfahrer morgens schon gegen 7 Uhr das ganze Hotel "aufmischt", ist nicht mehr an schlafen zu denken; also kann ich auch nach 3 maligem mich nochmal umdrehen, aufstehen und bin auf diese Art schon um 9 Uhr an der Ville und fahre Richtung Col d`Izoard.
auf dem Abzweig zum See gibts keine sonstigen MoppedfahrerRichtig angenehm ist es bei diesem klaren morgendlichen Licht durch die Berge zu fahren, wenn noch nicht allzuviel "los iss uff de Gass"; hier unn da kommt mir dann doch schon n Mopped entgegen und als ich oben bin, muss ich feststellen, dass scheinbar noch mehr Mainzer in diversen Hotels unnerwegs waren ;-)) . Weiterer Tagesablauf, ...Richtung Guillestre, wo natuerlich wieder mal die obligatorische "mindestens eine Umleitung pro Tag" wartet, was letzendlich knappe 40min dauert; aber iss mir heut egal, da ich eh nicht allzuviel vorhabe. Als es an der Ampel endlich weiter geht, warten etwa 50 Motorradfahrer vor der Ampel und ob anschl auch nur noch ein einziger Autofahrer die "NICHT-ROT-PHASE" erwischt hat, steht in den Sternen. Es geht ueber kleinste steile und enge Dorfstrassen um Guillestre rum, um dann wieder auf die D902 zu gelangen, die flottes vorwaertskommen zulaesst. ........Col de Vars,............. Jausiers,.......... ab zum gebuchten Hotel......................Rezeption erst ab 16 Uhr wieder besetzt....................... also doch noch mit dem ganzen Gepaeck zum Col de la Bonette,
genuegend Platz im Apartement
Ein etwas laengerer Halt ...........weiter ueber St.Etienne sur Tinee nach Isola, Karte studieren,............. und aus welchen Gruenden auch immer,....ueber den Col de la Lombarde, welches die kuerzeste Verbindung wieder retour nach Jausiers waere (incl Col du Larche) ...... irgendwie kommt mir diese Strecke vor, als ob ich dafuer laenger brauchen wuerde und fuer den kleinen Schlenker ueber St.Sauveur sur Tinee, Guillaumes, Col de la Cayolle und Barcellonette ist es etwas zu spaet; also bleibt nur ...180° Kehrtwende und den gleichen Weg zurueck, wobei ein nochmaliges befahren des Col de la Bonette ja nun nicht zu den schlimmsten Erlebnissen zaehlt.
das zweite Mal an diesem Tag auf dem BonetteOben ist nun nicht mehr soviel los, wie noch 2 Std zuvor und so mache ich mich zu Fuss auf den Weg zum hoechsten Punkt des Col, dem Aussichtstisch. Da merkt man doch die etwas duennere Luft in dieser Hoehe und ich bin froh, als ich am Table de Dingens so ganz ohne Sauerstoffzelt angekommen bin. Aber es hat sich gelohnt, ein suuuper Rundblick bei abendlichem Sonnenuntergangslicht.
Die "paar km" bergab dauern dann doch gut n halbes Stdchen und ich bin froh, als ich um 18:30 Uhr die Rezeption des "Chateau" erreiche und mein reserviertes Zimmer beziehen kann, absatteln und dann nochma schnell nach Barcelonnette zum Supermarkt fahre um mich fuer die naechsten Tage mit Verpflegung einzudecken. Um 20 Uhr iss aber dann endgueltig Feierabend fuer diesen Tag, der ja eigentlich schon vor 6 Stunden haette enden sollen; aber......Lewwe iss kei Wunschkonzert ;-))
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17.09.2011 ©