5 Tage Dolomiten 09/2013

 
 Willkommen auf meiner Motorrad-HP


Hier sind die meisten der Paesse (der zeitl. Reihenfolge nach) aufgelistet, die wir im Laufe der 5 Tage durch die Dolomitenregion ueberfahren habe, die letzten 2 sind dann noch auf dem Heimweg "mitgenommen" worden, wobei der Reschenpass ja schon fast nicht mehr als solcher zu zaehlen ist.
Einige davon sind mehrmals dabei, d.h. die haben wir dann auch mehrmals komplett "ueberfahren", will heissen .....ganz ruff unn ganz runner (Erklaerung:) ist hessisch und heisst soviel wie ... den ganzen Berg hinauf und auch komplett wieder herunter
Der Fluelapass in der Schweiz war der erste Zweitausender (genau 2383m), der einfach so urploetzlich da stand und den wir dann ueberfahren mussten ;-) und zum Schluss hiess es; etwas mehr als tatsaechlich gefahrene Sechsundvierzigtausend Hoehenmeter bergauf (natuerlich auch die gleichen Hoehenmeter wieder bergab) von/bis ins Allgaeu
-
Furkajoch
Fluelapass
Ofenpass
Umbrailpass
Stilfser Joch
P Gavia
P Tonale
P Mendola
P Costalunga
P Sella
P Gardena
P Campolongo
P Falzarego
P Giau
P Valles
P Costalunga
P Lavaze
P Manghen
P Rolle
P Valles
P Pellegrino
P Costalunga
P Giovo
P Pennes
P Rolle
P Brocon
P Cereda
P Duran
P Staulanza
P Fedaia
P Costalunga
Reschenpass
-
-
1761m
2383m
2149m
2505m
2758m
2652m
1884m
1363m
1752m
2240m
2121m
1875m
2117m
2236m
2032m
1752m
1808m
2042m
1984m
2032m
1918m
1752m
2094m
2211m
1984m
1616m
1369m
1605m
1773m
2054m
1752m
1455m
-

Eigentlich sollte das Reiseziel ja ein ganz anderes sein, aber da die Dienstplangestaltung bzw die Urlaubsplanung sozusagen inkompatibel damit war, blieben nur 8 Tage uebrig, was uns fuer Sardinien etwas kurz erschien, so blieben wir sozusagen auf der Strecke; oder besser gesagt, wir entschieden uns fuer die Dolomiten, was ja nun auch nicht gerade zu verachten ist, da es ja wirklich ein tolles Tourenrevier ist.

Samstach 07:30 Uhr gehts los!   
Wir hatten uns vorgenommen, bis irgendwo in der Naehe von Wangen die Dosenbahn zu benutzen, um erstmal n paar km zu machen und dann auf Landstrassen zu wechseln, denn Italien iss n paar km weiter als bis zur naechsten Eisdiele und dementsprechend sehen die Tagesetappen aus
Gesagt, getan. Allerdings war es keine reine Freude, da der Nieselregen uns fast die ganze Strecke begleitete, ... mal mehr mal weniger! Aber kaum waren wir von der Autobahn runter, war es auch mit dem Nieselregen vorbei und wir konnten auf huegeligen, kurvigen Landstrassen durchs Allgaeu fahren.
Oberreute, Hittisau, Andelsbuch, Au hiessen die Orte, bis wir schliesslich die ersten Hoehenmeter zum Furkajoch in Angriff nahmen. Allerdings kamen auch kurz danach schon wieder suboptimale Strecken und zwar in Form von Ortsdurchfahrten; Feldkirch, Vaduz und Landquart war echt ne einzige Quaelerei.
1300ccm unterwegs Ri Dolomiten, hier in Vaduz erster Stopp-Schweiz
Nach schier endlosem Stopp an Go gings weiter durch Luzein nach Klosters-Dorf, wo wir unsere Uebernachtung "fanden". Ein kleiner Rundgang, ein kleines Essen und noch ein Gute-Nacht-Trunk beschlossen den ersten Tag.
Von Klosters-Dorf fuhren wir am Sonntag ueber den Fluelapass nach Susch, Zernez, Ova Spin, den wunderbar zu fahrenden Ofenpass und den Umbrail. Von hier ging es auch direkt zum Stilfser Joch, wo uns der Gipfel mit Nebel und Halli-Galli begruesste.
unser Domizil fuer die naechsten 5 Tage
Sowas braucht man ja nun wirklich absolut nicht, also verabschiedeten wir uns nach der obligatorischen Gipfelbratwurst auch schnell wieder und fuhren Richtung Bormio, passierten den Gaviapass sowie Ponte di Legno und steuerten dann noch den Passo Tornale an. An der Santa Giustina-Talsperre (mit nem kurzen Espresso-Stopp) vorbei gings zum Mendelpass, Bozen, Karerpass und schliesslich nach Soraga. Das war die letzte Station bzw das Ziel fuer die naechsten Tage, da wir von hier aus unsere Tagestouren starteten. Drosselgass-Feeling am Stilfser Joch Die heutige Etappe war mit 320 km gerade lang genug um das ganze nicht stressig werden zu lassen. Das Hotel war gut ausgesucht und so bezogen wir unser recht grosses Zimmer am spaeten Nachmittag, stellten die Moppeds in der Garage ab und hatten nach den 2 Tagen Anreise insgesamt 924km hinter uns.
(wobei damit auch bei der Anreise schon einige Paesse, verbunden mit den entsprechenden Hoehenmeter zusammen kamen)

imposanter Ausblick Passo Giau
Montag: Blick aus m Fenster, kein Regen, Strasse fast trocken, Himmel bewoelkt;
Soraga - Canazei - Passo di Sella - Passo Gardena - Arabba - Passo Falzarego - Pocol - Passo Giau - Colle S Lucia - Alleghe - Agordino - Falcade - Passo di Valles - Predazza - Soraga
schoene Tagestour mit der unvollstaendigen Sella-Runde, aber mit gut 180km genuegend Zeit zum "guckst Du hier, guckst Du da" und zum fotofieren.
 
 
 
 
 
 

Dienstag:   
Blick aus m Fenster, , die Sonne lacht, Strasse trocken, Himmel strahlend blau;
Soraga - Karerpass - Welschnofen - Birchbruck - Passo Lavazze - Jochgrimm - Cavalese - Passo di Manghen - Telve - Levico Terme - Trento - Cavalese - Predazzo - Paneveggio - Passo Rolle - Paneveggio - Falcade - Passo di San Pellegrino - Moena - Soraga
tagesfrischer Schnee, vor allem aber eine Rally mit Porsche- und Oldtimerfahrern, die dachten, die Auffahrt waere eine Einbahnstrasse, machten die Fahrt ueber den Passo Manghen nicht gerade zu einem Highlight im positiven Sinn. Aber der kleine Abstecher zum Jochgrimm und die anderen "hoeheren Huegel" waren letztendlich doch die 273 km, die am Ende des Tages auf der Uhr standen, wert.
Abstecher zum Jochgrimm der Schnee am Passo Manghen kam 3 Tage zu frueh


da muss man einfach n Foto machen
Mittwoch:
Soraga - Karerpass - Bozen - Jenesien - Moelten - Meran - Jaufenpass - Sterzing - Penser Joch - Bozen - Karerpass - Soraga
Ab in Richtung Bozen und Meran, weiter ueber Sterzing und auf Umwegen zurueck, wobei es bei Bozen recht kurvig nach Jenesien ging, um von hier oben die herrliche Aussicht zu geniessen, was bei dem herrlichen Wetter eine wahre Freude war.
Die Strassen waren nicht sooo breit und bei den verschiedensten Foren war schon im Vorfeld zu lesen, dass man sich diese Strecke auf jeden Fall nicht entgehen lassen sollte. Die Sternwarte allerdings war zeitmaessig nicht mehr drin. (bei meinem letzten Besuch hier in diesem super Tourengebiet hatte ich die Sternwarte allerdings auf dem Programm) aber auch so waren es letztendlich 264 km und damit vollkommen ausreichend.
kurz mal nach Meran rein



Donnerstag:
Soraga - Predazzo - Lago di Paneveggio - Passo Rolle - San Martino di Castrozza - Siror - Lausen - Passo Brocon - Passo di Monte Agoro - Pieve Tesino - Roa - Rugna - Gorna - Mezzano - Passo Cereda - Mis - Renon (Sackgasse) - Tiser - Lago del Mis - Peron - La Stanga - La Valle Agordina - Passo Duran - Dont - Pescul - Alleghe - Sottoguda - Lago di Fedaia - Canazei - Soraga 321km
schoen ruhig abseits der Moppedrouten nicht ganz Autobahnmaessig ausgebaut iss mal wieder etwas spaeter geworden  ;-)

heute gings mal alleine auf Tour, da habe ich mir die Runde nach Sueden und Westen vorgenommen; unterwegs bat Steffi mich dauernd, auf befestigte Strassen zurueck zu kehren, da wurde sie einfach ausgeschaltet und das FALT-NAVI wurde zu Rate gezogen und siehe da, schon bald war ich wieder in der Zivilisation, um dann irgendwann doch wieder den kleineren Strassen zu folgen und auf diese Art durch Ortschaften zu gelangen, die ich anhand der Planung nie zu Gesicht bekommen haette, da ein kleiner unscheinbarer Wegweiser unterwegs manchmal magische Kraefte hat und einen unwillkuerlich in diese Richtung abbiegen laesst. Aber wenn es so langsam etwas kuehler wird und die Helligkeit nachlaesst, heisst es doch: ab Richtung Heimat/Hotel und so war es auch schliesslich schon wieder 7 min vor 20 Uhr bis ich dann im Hotel aufschlug, aber die 321 km waren jede min wert, und wenn ich unterwegs nicht vergessen haette, die Nebelscheinwerfer auszuschalten (bei der Pause) bzw wenn ich die Zuendung ausgeschaltet haette, ;-(( waere es auch ne halbe Std frueher geworden ;-))

---------------------------------------------------------------------
Freitag:
Ab nach Hause hiess es heute, aber nur bis irgendwo ins Allgaeu, da wir uns entschlossen hatten, nicht in einem Rutsch die gesamte Strecke zu fahren, sondern sie in etwa so aufzuteilen, wie auf dem Hinweg vor ner knappen Woche.
An Bozen und Meran vorbei ging es Ri Oesterreich, n paar km auf Landstrassen durchs Alpenlaendle, um dann am spaeten Nachmittag im Allgaeu nach einer Unterkunft Ausschau zu halten. Da es allerdings aussah, als ob es jeden Moment anfangen wollte zu regnen, schauten wir zuerst bei meinem gewohnten Zwischenstopp in Hopferau vorbei, (allerdings alles belegt) und wurden dann in Nesselwang mit einem sehr schoenen Appartement fuendig.
Auf den Zither-Abend in der Brauerei-Gaststaette verzichteten wir dann voellig uneigennuetzig ;-)) und genossen den Abend bei leckerem Essen und Trinken in einer ruhigen, gemuetlichen und einer der aeltesten Gaststaetten Nesselwangs.

 
das Motiv hier hat wohl schon jeder im Kasten letzte Uebernachtung-Nesselwang Hoehenprofil der Dolomitentouren

  

am Samstag ging es dann zuerst noch n paar km auf Landstrassen durchs Allgaeu, um dann die letzten km bis ins Rhein-Main Gebiet auf der Autobahn hinter uns zu bringen!
 
n paar mehr Bilder gibts hier
 
zurueck zur Startseite

 

24.09.2013 ©